Anti-CD44 bekämpft Leukämiestammzellen

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In einer kürz­lich in natu­re medi­ci­ne vor­ge­stell­ten Arbeit wird von einem neu­en Ansatz in der The­ra­pie der aku­ten mye­loi­schen Leuk­ämie (AML) berich­tet1. Seit eini­ger Zeit macht man für die schlech­te Pro­gno­se, bzw. das rasche Wie­der­auf­tre­ten die­ser Erkran­kung eine Grup­pe von beson­ders resis­ten­ten Tumor­stamm­zel­len ver­ant­wort­lich, wel­che einer her­kömm­li­chen Che­mo­the­ra­pie nur unzu­rei­chend zugäng­lich sind. Durch einen spe­zi­fi­schen Anti­kör­per gegen das Ober­flä­chen­mo­le­kül CD44 gelang es der Arbeits­grup­pe um John Dick nun erst­mals im Tier­ver­such gezielt die­se Leuk­ämie­stamm­zel­len erfolg­reich zu bekämp­fen. Somit besteht Hoff­nung, dass mit neu­en The­ra­pie­for­men die Hei­lungs­chan­cen der aku­ten Leuk­ämien wei­ter ver­bes­sert wer­den können.

Quellen und Anmerkungen:

  1. Jin L, Hope KJ, Zhai Q, Smadja-Joffe F, Dick JE: Tar­ge­ting of CD44 era­di­ca­tes human acu­te mye­lo­id leuk­emic stem cells, Natu­re Medi­ci­ne 12, 1167 – 1174 (2006) [Arti­kel]

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