Die Blutbildung

Modifizierte und übersetzte Version. Im Original von A.Rad auf Wikimedia Commons unter CC-SA-3.0 veröffentlicht..

Die Blut­bil­dung (Häma­to­poe­se) bezeich­net die stän­di­ge Erneue­rung aller zel­lu­lä­ren Blut­be­stand­tei­le. Nach der Geburt erfolgt die­ser Vor­gang im Kno­chen­mark des Men­schen. Täg­lich muss hier die unvor­stell­bar gro­ße Sum­me von 1 x 1012 neu­er Zel­len gebil­det wer­den, um abge­stor­be­ne oder „aus dem Ver­kehr gezo­ge­ne“ Blut­zel­len zu erset­zen. Die­se gro­ße Leis­tung wird von einer rela­tiv gerin­gen Grup­pe so genann­ter häma­to­poe­ti­scher Stamm­zel­len voll­bracht. Sie sind in der Lage, sich stän­dig selbst zu erneu­ern und dabei die unter­schied­li­chen spe­zia­li­sier­ten Zel­len des Blu­tes zu erzeu­gen. Man unter­schei­det hier­bei im Ein­zel­nen die Bil­dung von …

  • Wei­ßen Blut­kör­per­chen (Leu­ko­poe­se: Myelopoese/Granulopoese, Lym­pho­poe­se)
  • Rote Blut­kör­per­chen (Ery­thro­poe­se)
  • Blut­plätt­chen (Throm­bo­poe­se)

Von einer sich tei­len­den Stamm­zel­le aus­ge­hend bil­den sich dabei zunächst die so genann­ten deter­mi­nier­ten Vor­läu­fer­zel­len und dann immer wei­ter spe­zia­li­sier­te Toch­ter­zel­len aus, die letzt­end­lich als rei­fe Blut­zel­len aus dem Kno­chen­mark ins Blut gelan­gen. Ein Sche­ma der Blut­bil­dung ist auf dem fol­gen­den Bild zu sehen:

Modi­fi­zier­te und über­setz­te Ver­si­on. Im Ori­gi­nal von A.Rad auf Wiki­me­dia Com­mons unter CC-SA‑3.0 veröffentlicht.

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