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Die Macht der wissenschaftlichen Methode

Photo by Verbera on Pixabay.

Was vie­le Anhän­ger der Alternativ-/Pseudomedizin nicht ver­ste­hen wol­len: Wis­sen­schaft ist kei­ne Welt­an­schau­ung, son­dern nur eine Metho­de. Sie soll uns hel­fen, unse­ren oft trü­ge­ri­schen und unzu­läng­li­chen Blick auf die Welt mög­lichst zu objek­ti­vie­ren. Denn wir müs­sen lei­der aner­ken­nen, dass wir uns auf unse­re sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung nicht immer ver­las­sen kön­nen: wir sind vor­ein­ge­nom­men, unse­re Sin­ne las­sen sich leicht täu­schen, wir machen Feh­ler und erken­nen ver­meint­lich Mus­ter und Zusam­men­hän­ge, dort wo kei­ne sind. Bezo­gen auf die Heil­kun­de wapp­net uns die Wis­sen­schaft also ganz „unideo­lo­gi­sie­rend“ davor, auf unwirk­sa­me Behand­lun­gen zu set­zen und/oder Schar­la­ta­nen unver­dien­ter Wei­se unser Ver­trau­en zu schenken.

„Es gibt mehr Ding‘ im Him­mel und auf Erden, als Eure Schul­weis­heit sich träumt“

Wil­liam Shakespeare

Wenn Men­schen zur Begrün­dung ihrer Igno­ranz die­sen Satz aus Shake­speares »Ham­let« zitie­ren, dann zeigt dies nur, dass sie die wis­sen­schaft­li­che Metho­de nicht ver­stan­den haben. Die moder­ne Fas­sung die­ses Zita­tes ist übri­gens der von Ver­fech­tern der Alternativ- und Pseu­do­me­di­zin ger­ne bemüh­te Hin­weis, schon häu­fig habe sich die Wis­sen­schaft geirrt und muss­te spä­ter etwas als bewie­se­ne Tat­sa­che aner­ken­nen, was sie zuvor für unmög­lich gehal­ten habe… Man sug­ge­riert damit eine Will­kür­lich­keit  – als müs­se man nur lan­ge genug war­ten, bis zwangs­läu­fig alle noch so absur­den Behaup­tun­gen irgend­wann zur wis­sen­schaft­li­chen Rea­li­tät wer­den. Dies ist aber mit­nich­ten der Fall!

Tat­säch­lich ringt die Wis­sen­schaft jeden Tag dar­um, durch sys­te­ma­ti­schen und bestän­di­gen Erkennt­nis­ge­winn unser Wis­sen über die Welt zu erwei­tern, dabei Bewähr­tes zu ver­tie­fen und Fal­sches aus­zu­mer­zen, um sich so immer mehr einer mög­lichst wahr­haf­ti­gen Abbil­dung der Rea­li­tät anzu­nä­hern. Je mehr dies gelingt, des­to siche­rer wer­den die getrof­fe­nen Aus­sa­gen und des­to unwahr­schein­li­cher wird es, dass als gesi­chert gel­ten­de Erkennt­nis­se plötz­lich wider­ru­fen wer­den müssten.

Ver­tre­ter von alternativ- und pseu­do­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren kön­nen sich also nicht ein­fach dar­auf beru­fen, die Wis­sen­schaft „sei eben nur noch nicht imstan­de, die Wir­kung von The­ra­pie XYZ nach­zu­wei­sen“. Sofern die ver­meint­li­che The­ra­pie bereits in ihren Grund­an­nah­men im Wider­spruch steht zu als gesi­chert gel­ten­dem Wis­sen oder gar den bis­lang unum­stöß­li­chen Natur­ge­set­zen wider­spricht, kann sie als falsch ver­wor­fen wer­den – oder sie muss eben [mit­hil­fe wis­sen­schaft­li­cher Metho­den] den Beleg ihrer Wirk­sam­keit selbst antre­ten und sich dabei an der Rea­li­tät mes­sen las­sen. Ansons­ten gilt, was Chris­to­pher Hit­chens so tref­fend for­mu­liert hat:

Was ohne Beleg behaup­tet wer­den kann, kann auch ohne Beleg ver­wor­fen werden.
Chris­to­pher Hitchens

Das Infor­ma­ti­ons­netz­werk Homöo­pa­thie (INH) hat ganz aktu­ell einen schö­nen Arti­kel ver­öf­fent­licht, der vie­le der hier geäu­ßer­ten Punk­te in sehr ähn­li­cher Wei­se eben­falls auf­greift1(War dies etwa Gedankenübertragung? ;-)

War­um aber mache ich einen so gro­ßen Auf­riss, war­um darf zum Bei­spiel nicht ein­fach gel­ten: »wer heilt, hat Recht!«
Weil sich unser Gehirn nun Mal ger­ne täu­schen lässt! Der Aus­spruch müss­te also eigent­lich lau­ten: Wer ver­meint­lich heilt, hat nicht auto­ma­tisch Recht – die­se Hei­lung muss auch vor einer wis­sen­schaft­li­chen Prü­fung Bestand haben.

Warum wir die wissenschaftliche Methode brauchen

Wis­sen­schaft heißt: sich mit der eige­nen Fehl­bar­keit aus­ein­an­der zu setzen.

Vie­le Fel­der der Wis­sen­schafts­theo­rie beschäf­ti­gen sich damit, wie durch unse­re Art der Beob­ach­tung, unse­re inne­re Ein­stel­lung und vor­ge­fass­te Mei­nun­gen die Ergeb­nis­se der Expe­ri­men­te unter­be­wusst beein­flus­sen… und wie wir die­se Feh­ler mög­lichst ver­mei­den.  Die Zusam­men­hän­ge sind oft sehr kom­plex und kaum ver­ständ­lich, kön­nen aber Ergeb­nis­se von Stu­di­en ver­fäl­schen! Im Fol­gen­den nur eini­ge will­kür­lich aus­ge­wähl­te Beispiele:

Pareidolie

Marsgesicht, 1971
Das berühm­te Mars­ge­sicht, auf­ge­nom­men von der Viking-Sonde 1976

Unser Gehirn ist evo­lu­ti­ons­be­dingt dar­auf pro­gram­miert, Situa­tio­nen schnell abzu­schät­zen und bin­nen Sekun­den­bruch­tei­len zu reagie­ren, um poten­zi­el­le Gefah­ren rasch abwen­den zu kön­nen. Wir ver­glei­chen hier­zu unter­be­wusst stän­dig unse­re Sin­nes­wahr­neh­mun­gen mit vor­han­de­nen Erin­ne­run­gen und ver­su­chen, bekann­te Mus­ter zu erkennen.
Dass dabei unser Gehirn manch­mal über das Ziel hin­aus schießt, zeigt anschau­lich das Phä­no­men der »Par­ei­do­lie«, wenn wir in unbe­leb­ten Objek­ten (Fels­for­ma­tio­nen, Gebäu­de, Wol­ken) ver­meint­lich Gesich­ter oder For­men erken­nen2. Ein bekann­tes Bei­spiel ist das „Mars­ge­sicht“, das auf einer Foto­auf­nah­me der NASA Viking-Mission 1976 zu sehen war und das die Men­schen zu wil­den Spe­ku­la­tio­nen ver­an­lass­te. Vie­le glau­ben bis heu­te, es müs­se sich um eine Bot­schaft Außer­ir­di­scher han­deln, die extra für uns hin­ter­las­sen wurde.

HiRISE_face
das angeb­li­che ‚Mars­ge­sicht‘ hoch­auf­ge­löst und aus ande­rer Perspektive

Die Wahr­heit ist lei­der viel pro­fa­ner: Schat­ten und Bild-Übertragungsfehler (schwar­ze Pixel) las­sen uns ein ver­meint­li­ches Gesicht sehen, wo kei­nes ist. Ein neue­res, höher auf­ge­lös­tes Bild der betref­fen­den Gesteins­for­ma­ti­on muss dann auch ziem­lich ernüch­ternd auf die Ali­en­gläu­bi­gen wir­ken: ein Gesicht ist hier­auf nicht zu erken­nen. Aller­dings mei­nen nun eini­ge Alter­na­tiv­me­di­zi­ner, man sehe auf dem Bild Struk­tu­ren des Trom­mel­fells und Gehör­knö­chel­chen3… Wie gesagt: »Par­ei­do­lie«!

So gut uns die Fähig­keit zur schnel­len Mus­ter­er­ken­nung in der frei­en Prä­rie gehol­fen hat, spielt sie uns in der Abschät­zung kom­ple­xer Zusam­men­hän­ge unse­rer immer kom­pli­zier­ter wer­den­den Welt lei­der häu­fig einen Streich. So ver­lei­tet uns die so genann­te Cluster-Illusion dazu, in einer sta­tis­tisch ver­teil­ten Daten­men­ge ver­meint­li­che Bedeu­tung zuzu­schrei­ben… oder umge­kehrt in einer schein­bar zufäl­li­gen Ver­tei­lung ver­birgt sich eine Sys­te­ma­tik, die wir aber nicht erken­nen können.

Weitere Beispiele

Zwei Tische
Wel­che Tisch­plat­te ist wohl grö­ßer?4

Bestätigungs-Fehler (engl. »con­fir­ma­ti­on bias«) bezeich­net die Nei­gung, Infor­ma­tio­nen so aus­zu­wäh­len, zu ermit­teln und zu inter­pre­tie­ren, dass die­se die eige­nen Erwar­tun­gen erfül­len (bestä­ti­gen).

Regres­si­on zur Mit­te bezeich­net die Ten­denz, dass bei extre­men Zustän­den (z.B. Krank­hei­ten) die wei­te­re Ent­wick­lung sta­tis­tisch betrach­tet meist in Rich­tung Mit­tel­wert / Nor­ma­li­sie­rung geht. Das heißt, platt gesagt, die meis­ten Leu­te wer­den bei (Bagatell-)Erkrankungen wie­der gesund, egal ob mit oder ohne Behand­lung. Nur, dass jemand nach einer bestimm­ten Behand­lung gesund wird, heißt also nicht, dass die­se Behand­lung wirk­lich gewirkt hat. Viel­leicht wäre die Per­son auch ein­fach durch Nichts­tun gesund geworden..?

Das Prä­ven­ti­ons­pa­ra­do­xon beschreibt das Dilem­ma, dass eine Maß­nah­me die einer Gemein­schaft oder Bevöl­ke­rung viel Nut­zen bie­tet, unter Umstän­den für den Ein­zel­nen oft nur wenig bringt … und umge­kehrt! Aus dem sub­jek­ti­ven Blick wird eine sol­che Behand­lung daher meist unter­schätzt. Hier spielt auch die Sta­tis­tik der sel­te­nen Ereig­nis­se eine Rol­le5. Hin­zu kommt, dass wir Risi­ken ganz anders ein­schät­zen, je nach­dem, ob wir selbst betrof­fen sind oder nicht.

Survivorship-bias
Alle die­se Löcher sind mehr oder min­der harm­los, sonst wäre das Flug­zeug abgestürzt!Bildautor: McGed­don. Lizenz: CC-BY-SA4.0

Haben wir eine Erkran­kung erfolg­reich über­stan­den, so wer­den wir dazu ver­lei­tet, die­se als »gar nicht so schlimm« in Erin­ne­rung zu behal­ten und dar­über zu spre­chen (Men­schen, die an einer schwe­ren Krank­heit ster­ben, kön­nen auch schwer­lich her­nach davon berich­ten). Dies ist der so genann­te Survivorship-Bias. Ein wei­te­res Bei­spiel hier­für waren die Bemü­hun­gen, Pilo­ten im zwei­ten Welt­krieg zu schüt­zen, indem man Flug­zeu­ge dort beson­ders pan­zer­te, wo beson­ders vie­le Ein­schuss­lö­cher zu sehen waren … was man über­sah: alle die­se Löcher hin­der­ten die Pilo­ten nicht dar­an, zurück zu keh­ren. Ande­rer­seits konn­te man nicht beur­tei­len, wo die Flug­zeu­ge getrof­fen wur­den, die in der Schlacht geblie­ben waren… also die wirk­lich wich­ti­gen Stellen.

Kor­re­la­ti­on und Kau­sa­li­tät müs­sen nicht zusam­men hän­gen. Das heißt, nur weil zwei Beob­ach­tun­gen zur glei­chen Zeit gemacht wer­den, oder ein Ereig­nis direkt auf ein ande­res folgt, bedeu­tet dies nicht, dass die­se bei­den zusam­men­hän­gen oder gar eines das ande­re aus­ge­löst hat.

Zusam­men­ge­fasst kann man sagen, wis­sen­schaft­li­che Metho­den hel­fen uns zum Bei­spiel bei der Beur­tei­lung einer sta­tis­ti­schen Ver­tei­lung – sind bestimm­te Mus­ter purer Zufall oder steckt doch eine Sys­te­ma­tik dahin­ter? Wirkt eine bestimm­te Behand­lung, ist sie unwirk­sam oder scha­det sie gar?!
Bevor wir zu einem vor­schnel­len, mög­li­cher Wei­se fal­schen Urteil gelan­gen, macht es Sinn, uns selbst zu hin­ter­fra­gen: wel­che Gesetz­mä­ßig­keit könn­te der Ver­tei­lung der Ergeb­nis­se zugrun­de lie­gen und wie lässt sich dies über­prü­fen? – mög­lichst ohne, dass unse­re Sin­ne uns täu­schen! … und hier kom­men wis­sen­schaft­li­che Metho­den ins Spiel!

Hypothesenbildung

Wie funk­tio­niert nun also die­se Wis­sen­schaft? Meist star­tet alles mit einer Beob­ach­tung, aus der sich Fra­gen erge­ben (»War­um ist der Him­mel blau?«). Nach der wis­sen­schaft­li­chen Metho­de wird man nun ver­su­chen, her­aus­zu­fin­den, was ande­re schlaue Köp­fe bereits zu die­ser Fra­ge her­aus­be­kom­men haben, bzw. wo even­tu­ell noch ‚Knack­punk­te‘ zu lösen sind. Even­tu­ell wer­den sich durch die Recher­che auch neue Fra­gen auftun.

Eine wis­sen­schaft­lich Hypo­the­se oder Theo­rie ist immer nur dann gut, wenn sie sich an der Rea­li­tät mes­sen las­sen kann.

Letzt­lich ver­sucht man, sich das Beob­ach­te­te sys­te­ma­tisch zu erklä­ren. Hier­zu wird mit aller gebo­te­nen Vor­sicht eine Hypo­the­se for­mu­liert, qua­si eine vor­läu­fi­ge Ant­wort, die sich dann wie­der­um durch Expe­ri­men­te bestä­ti­gen oder wider­le­gen lässt. Eine wis­sen­schaft­lich Hypo­the­se oder Theo­rie ist immer nur dann gut, wenn sie sich

  1. an der Rea­li­tät mes­sen las­sen kann,
  2. sie Fra­gen beant­wor­tet, die zuvor unbe­ant­wor­tet geblie­ben sind
    [oder sie beant­wor­tet die Fra­gen voll­stän­di­ger, ele­gan­ter und/oder bes­ser, als die zuvo­ri­gen Hypo­the­sen] und
  3. die­se Ant­wor­ten nach­voll­zieh­bar /wiederholbar funktionieren.

Dabei muss sie sich eine Hypo­the­se zwangs­läu­fig auch als falsch erwei­sen dür­fen: Lässt sich ein Natur­phä­no­men nicht durch die Hypo­the­se erklä­ren, so muss die Hypo­the­se eben als unnütz oder gar als falsch ver­wor­fen werden.

Die Alter­na­tiv­me­di­zin for­mu­liert ihre Wirk­be­haup­tun­gen auf ande­re Wei­se: sie lei­ten sich nicht ab von Natur­be­ob­ach­tun­gen oder respek­tie­ren Natur­ge­set­ze, son­dern wider­spre­chen die­sen häu­fig sogar. Auch sträu­ben sich die Ver­tre­ter sol­cher Denk­rich­tun­gen davor, dass ihre Hypo­the­sen wider­legt wer­den könn­ten. Lie­ber suchen sie nach Umstän­den, die ver­meint­lich ihre Welt­sicht bestä­ti­gen und igno­rie­ren dabei alle wider­sprüch­li­chen Fak­ten (so genann­tes »cher­ry picking«).

tl;dr

die Wis­sen­schaft­li­che Metho­de ist unab­ding­bar, um uns einen mög­lichst unver­fälsch­ten Blick auf die Welt zu ermög­li­chen. Sie schützt uns vor Selbst­täu­schung und Fehlannahmen.

Ich möch­te in Zukunft ger­ne mehr über ver­schie­de­ne wis­sen­schaft­li­che Ansät­ze (in der Medi­zin) schrei­ben. Dem­nächst folgt ein Arti­kel,  in dem ich über die ver­schie­de­nen Typen kli­ni­scher Stu­di­en schrei­be… und war­um mög­lichst vie­le gut gemach­te Stu­di­en nötig sind, um die Wirk­sam­keit medi­zi­ni­scher The­ra­pien zu beurteilen.

Quellen und Anmerkungen:

  1. INH: Die Kri­tik an der Homöo­pa­thie­kri­tik – Teil III: „Wis­sen­schaft­ler sagen, Homöo­pa­thie ist nicht mög­lich“, zuletzt abge­ru­fen am 28.05.2020
  2. Frim­mer V.: „War­um wir über­all Gesich­ter sehen“. Der Spie­gel 12/2017, zuletzt abge­ru­fen am 28.05.2020
  3. Kay­yam E: New view and per­spec­ti­ve to inter­pret the so cal­led Mar­ti­an Face by using the descrip­ti­ve ana­ly­sis. A Simp­le com­pa­ri­son made bet­ween the Ear drum “Tym­pa­nic Mem­bra­ne” and Face of Mars. 2011
  4. Haben Sie sich einen Ein­druck der Tisch­plat­ten gemacht? Sind sie auch der Mei­nung, der lin­ke Tisch ist lang und schmal, wäh­rend der rechts brei­ter und tie­fer wirkt? Falsch gedacht! Die Flä­chen sind abso­lut gleich! Sie dür­fen es ger­ne nach­mes­sen. aus Tha­ler R & Hun­stein C (2009).
  5. von Lüders,R : „Die Sta­tis­tik der sel­te­nen Ereig­nis­se.“ Bio­me­tri­ka, Volu­me 26, Issue 1–2, May 1934, Pages 108–128, https://doi.org/10.1093/biomet/26.1–2.108

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