Als passionierter Autofahrer seit jungen Jahren mit inzwischen mehreren 100tsd Kilometern auf dem Buckel und technikaffiner Nerd war es, wenn ich ehrlich bin, nur eine Frage der Zeit, bis ich auf die E‑Mobilität aufspringe. Denn, anders als so manche „Petrolheads“ – die E‑Autos für eine Ausgeburt des Teufels halten – begeistert mich die Kombination aus moderner Technik und hohem Drehmoment, das kein (bezahlbarer) Verbrenner bieten kann! Also habe ich im August einen KFZ-Leasingvertrag für mein erstes E‑Auto unterschrieben!
Ich habe lange nach einem geeigneten Fahrzeug gesucht, das einerseits meinen Ansprüchen als Berufspendler gerecht wird. Dabei war es mir wichtig, ein kompaktes und spritziges Auto zu finden, das sowohl Komfort bietet als auch ästhetisch ansprechend ist. Gleichzeitig sollte das Fahrzeug auch genügend Leistung und Ausdauer für gelegentliche längere Fahrten bieten.
Um mich nicht zu lange binden zu müssen, habe ich mich zunächst für ein 2‑jähriges Leasing entschieden. Mein Budget belief sich hierbei auf ca. 300 Euro/Monat. Ein Kauf kam für mich aktuell nicht infrage – unter Anderem, da der Markt gefühlt noch sehr im Wandel ist und man schnell Gefahr läuft, z.B. auf eine veraltete Batterietechnologie zu setzen…
Wie immer, wenn ich in ein neues Themengebiet eintauche, habe ich mich wirklich über Monate sehr intensiv mit den Optionen der unterschiedlichen, derzeit verfügbaren Modelle und deren Vor- und Nachteilen befasst. Die Videos rennomierter Youtuber, wie z.B. ELEKTROBAYS oder Car Maniac, waren hierbei sehr informativ.
Ich war zum Beispiel wirklich beeindruckt vom Skoda Enyaq IV (RS) und dem Hyundai IONIQ 5, die beide für ihre innovative Ladetechnik und den verhältnismäßig geringen Verbrauch gelobt werden; aber mir letztlich zu groß waren. Auch der Tesla Model Y, gerne als „deutscher Tesla“ bezeichnet, faszinierte mich, überstieg aber leider mein Budget. Immer häufiger begegnete mir auf der Straße der VW id.3 und id.4 – beides solide Fahrzeuge, die einige meiner Anforderungen erfüllen würden, aber leider nicht diesen gewissen „Wow“-Effekt bei mir auslösten. Über meine Suche nach „Alternativen zum id.3“ wurde ich letztendlich auf CUPRA aufmerksam, einer aufstrebenden Marke innerhalb der Volkswagen-Familie. Das erstes elektrische Modell der spanischen Fahrzeugschmiede hat mich dann wirklich als Gesamtpaket begeistert:
Der Cupra Born!
| Fahrzeuge in der engeren Auswahl |
|---|
| MG 4 Electric |
| Skoda Enyaq IV |
| Volkswagen id.3 |
| Volkswagen id.4 |
| CUPRA Born |
| Hyundai IONIQ 5 |
| Kia EV6 |
| Tesla Model Y |
Der Cupra Born – aus spanischer Designfeder, aber in Deutschland gefertigt – basiert auf dem gleichen modularen Elektrobaukasten (MEB), wie die Schwestermodelle von Volkswagen, hat aber meiner Meinung nach deutlich mehr südländische Raffinesse. Dank derzeit attraktiver Leasingangebote, einer Hersteller-Cashback Aktion und der noch laufenden BAFA-Förderung konnte ich den Cupra Born in Vapor Grey mit der Standardbatterie (netto 58kWh) und dem „größeren“ Motor mit 231 PS verhältnismäßig günstig leasen (238 Euro/Monat). Im Paket enthalten waren die Ausstattungsmerkmale „Pilot M Pack“, „Below Zero Pack“ und „Tech M Pack“ – also leider nicht die Vollausstattung, aber komfortabel genug für mich :-)
Die unverbindliche Fertigungswoche für mein Fahrzeug im Werk Zwickau war KW38. Cupra machte mir in der Zwischenzeit mit regelmäßigen Statusmeldungen und nützlichen Informationshäppchen schon den Mund wässrig.
Am 29.09. kam dann die Meldung: „Dein Cupra Born wurde gebaut“. Bereits am darauffolgenden Dienstag erhielt ich die Nachricht, dass der Wagen nun abholbereit bei meinem Händler steht.
nun warte ich ungeduldig auf einen Termin zur Abholung … (to be continued)





