Astronomische Anfänge

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Ich muss so ca. 13 oder 14 Jah­re alt gewe­sen sein, da bekam ich von mei­nen Eltern zu Weih­nach­ten ein klei­nes Lin­sen­te­le­skop auf einem Holz­tri­pod geschenkt. Damit konn­te man aller­dings nicht sehr viel anfan­gen. Daher ver­staub­te es bald auf dem Dach­bo­den (wo es wohl noch heu­te liegt;) Bewun­dernd schau­te ich auf die „gro­ßen“ Newton- und Cassegrain-Teleskope, so eins woll­te ich auch schon immer haben, aber dafür reich­te mein Taschen­geld damals nicht aus :) Seit mei­ne Freun­din und ich regel­mä­ßig mit dem Hund abends spa­zie­ren gehen, hat uns die Fas­zi­na­ti­on des Ster­nen­him­mels zuneh­mend wie­der gepackt. Begeis­tert haben wir gemein­sam die win­ter­li­chen Stern­bil­der iden­ti­fi­ziert und die ver­schie­de­nen Far­ben und Hel­lig­kei­ten der Ster­ne bewun­dert.  Um mehr von den Him­mels­ob­jek­ten zu sehen, habe ich uns zu Weih­nach­ten einen gro­ßen Newton-Reflektor mit 115mm Öff­nung und 1400mm Brenn­wei­te geschenkt. Trotz der offen­sicht­li­chen Kauf­haus­qua­li­tät gelan­gen uns damit auch ganz schö­ne Beob­ach­tun­gen (sie­he unten).

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Sternbild Orion, Orionnebel

Der Win­ter­him­mel wird domi­niert vom Stern­bild Ori­on mit sei­nen Leit­ster­nen Rigel und Betei­geu­ze. Letz­te­rer strahlt rot und ist ein soge­nann­ter ver­än­der­li­cher Stern, das heißt, sei­ne Hel­lig­keit ändert sich. Rigel ist ein Drei­fach­stern­sys­tem; der größ­te Stern (Rigel A) ist ein blau­er Rie­se. Bei­de – Rigel und Betei­geu­ze – gehö­ren zu den hells­ten Ster­nen am nächt­li­chen Himmel.Charakteristisch für das Stern­bild Ori­on ist aber wahr­schein­lich die Rei­he der Ster­ne Alni­tak, Alni­lam und Min­ta­ka, die zusam­men den „Gür­tel des Ori­on“ bilden.Wer genau hin­sieht, der wird bei kla­rem Him­mel „zwi­schen den Bei­nen“ von Ori­on den berühm­ten Ori­on­ne­bel (M42) aus­ma­chen kön­nen, der sich schon im Feld­ste­cher ein­druck­voll darstellt.

Ein Kommentar

  1. Erin­nert mich irgend­wie sehr an mei­ne Kindheit…habe unge­fähr im glei­chen Alter ein Tele­skop von mei­nen Eltern geschenkt bekom­men war aber damals etwas ent­täuscht von dem was ich sehen konn­te (im ver­gleich zu den Auf­nah­men in dem ein oder ande­ren Astronomie-Buch).
    Mit mei­ner Freun­din schaue ich mir auch immer mal wie­der im Som­mer Abends den Ster­nen­him­mel an und die Idee mal wie­der durch ein Tele­skop zu schau­en reizt mich, jetzt nach­dem ich hier geschmö­kert habe, wie­der einmal.

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