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Mein neues Teleskop

Mein neues Celestron C8 XLT auf AS-GT Montierung

Nach langem Überlegen, intensiven Recherchen und etlichen Diskussionen mit erfahrenen Hobbyastronomen habe ich mich letztendlich – trotz teilweise anders lautender Empfehlungen – für das Celestron C8 entschieden.


Es sollte mein erstes “richtiges” Teleskop werden (der Newton-Tubus gehört ja meiner Freundin). Eines habe ich schnell festgestellt: in der (Hobby-)Astronomie kann man wirklich, wirklich viel Geld versenken! Zwar sollte mein neues Teleskop schon eine solide Leistung bringen, aber dennoch einigermaßen bezahlbar bleiben. Außerdem wollte ich ein ausbaufähiges System, was einen guten Kompromiss zwischen optischer Qualität, Vielseitigkeit und Transportabilität darstellt… schnell bin ich daher bei meiner Suche auf die Klasse der Schmidt-Cassegrain Teleskope aufmerksam geworden.

Das einfallende Licht wird vom Hauptspiegel gebündelt und auf den Sekundärspiegel geworfen, von dort wird das Licht durch ein Blendrohr im Hauptspiegel in das Okular geleitet. (Bildautor:Szőcs Tamás Tamasflex, Quelle: Wikipedia)

Bei diesen Teleskopen wird das einfallende Licht von einem sphärischen Hauptspiegel gebündelt, zum Fangspiegel zurückgeworfen und von dort durch die Mitte des durchbohrten Hauptspiegels zum hinten sitzenden Okular geführt. Die Schmidtplatte schließt das Teleskop nach vorne ab; sie sorgt für die optische Korrektur und hält den Sekundärspiegel. Aufgrund des “gefalteten” Strahlengangs kann der Tubus trotz großer Brennweiten relativ kompakt gebaut werden. Die Systeme sind wegen des großen Öffnungsverhältnisses aber mit f/10 recht lichtschwach, was für die DeepSky-Fotografie lange Belichtungszeiten bedeutet und daher eine exakte Nachführung nötig macht…

Technische Daten

  • Schmidt-Cassegrain Optik mit XLT-Vergütung
  • Öffnung: 203mm, Brennweite: 2032mm (Öffnungsverhältnis 1:10)
  • Länge 45cm, Gewicht: 5,7 Kg
  • Grenzgröße visuell: 14mag
  • Auflösungsvermögen: 0,57″
  • Abschattung durch den Fangspiegel: 31%

Zubehör

Als Zubehör habe ich mir gleich noch ein paar sinnvolle Kleinigkeiten mitbestellt:

  • Celestron Reducer/Flattener. Reduziert das Öffnungsverhältnis auf f/6,3 und ermöglicht daher auch die DeepSky-Fotografie
  • Celestron Radial Guider. Ermöglicht die automatische Kameranachführung ohne ein zusätzliches Leitrohr.
  • Celestron Piggyback-Halterung. Befestigungsmöglichkeit für Kleinbildkameras (mit eigenem Objektiv).
  • Flexible Tauschutzkappe. Verhindert Verschmutzung / Taubeschlag der Schmidt-Platte. Reduziert Streulichteinfall
  • 2″ optischer Monorail-Auszug mit Mikrometerschraube. Zur feinfühligen Justierung der Schärfe, außerdem kann man so das Problem des Spiegelshiftings umgehen.
  • 2″ dielektrischer Zenitspiegel. Erlaubt einen bequemen Einblick.
  • Okulare: 38mm/70° Erfle-Übersichtsokular 2″, TS UWA 20mm/66°/1,25″ Okular
  • Filter: 2″ UHC-Filter, Variabler Polarisationsfilter
  • Sonstiges: Steckernetzteil, 12v-Kabel für KFZ
0 Kommentare  | 25. Feb 2011  | Astronomie, Persönliches  | 1.596x gelesen
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