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Beiträge in der Kategorie Stammzellen

Die Blutbildung

Die Blutbildung (Hämatopoese) bezeichnet die ständige Erneuerung aller zellulären Blutbestandteile. Nach der Geburt erfolgt dieser Vorgang im Knochenmark des Menschen. Täglich muss hier die unvorstellbar große Summe von 1 x 1012 neuer Zellen gebildet werden, um abgestorbene oder „aus dem Verkehr gezogene“ Blutzellen zu ersetzen. Diese große Leistung wird von einer relativ geringen Gruppe so genannter hämatopoetischer Stammzellen vollbracht. Sie sind in der Lage, sich ständig selbst zu erneuern und dabei die unterschiedlichen spezialisierten Zellen des Blutes zu erzeugen. Man unterscheidet hierbei im Einzelnen die Bildung von … weiter lesen

0 Kommentare  | 29. Jul 2011  | Medizin, Stammzellen, Wissenschaft  | 32.581x gelesen

DFG bewilligt Heidelberger Sonderforschungsbereich zur Stammzellforschung

10,5 Millionen Euro für die Stammzellforschung

Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) zur Stammzellforschung an der Universität Heidelberg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Heute ist die Bewilligung mit einem Fördervolumen von 10,5 Mio. Euro auf vier Jahre bekanntgegeben worden. Der SFB 873 trägt den Titel „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ und umfasst 17 Teilprojekte und drei Nachwuchsgruppen. Diese Wissenschaftlerteams sind an den Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim, am Institut für Zoologie, am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und am Institut für Angewandte Mathematik ebenfalls Universität Heidelberg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) angesiedelt. weiter lesen

0 Kommentare  | 20. Mai 2010  | Forschung, Stammzellen, Wissenschaft  | 3.993x gelesen

Anti-CD44 bekämpft Leukämiestammzellen

In einer kürzlich in nature medicine vorgestellten Arbeit wird von einem neuen Ansatz in der Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML) berichtet. Seit einiger Zeit macht man für die schlechte Prognose, bzw. das rasche Wiederauftreten dieser Erkrankung eine Gruppe von besonders resistenten Tumorstammzellen verantwortlich, welche einer herkömmlichen Chemotherapie nur unzureichend zugänglich sind. Durch einen spezifischen Antikörper gegen das Oberflächenmolekül CD44 gelang es der Arbeitsgruppe um John Dick nun erstmals im Tierversuch gezielt diese Leukämiestammzellen erfolgreich zu bekämpfen. Somit besteht Hoffnung, dass mit neuen Therapieformen die Heilungschancen der akuten Leukämien weiter verbessert werden können.

0 Kommentare  | 8. Jan 2007  | AML, Medizin, Publikation, Stammzellen  | 4.373x gelesen