6. NGFN-Meeting wird in Heidelberg stattfinden
Am 10. und 11. November 2007 wird das sechste Meeting des Nationalen Genomforschungsnetzwerkes (NGFN) im Kommunikationszentrum des DKFZ Heidelberg stattfinden. Interessierte Teilnehmer können sich noch bis einschließlich 10. September anmelden. weiter lesen »
Unsere Entdeckung ist eine Newsmeldung wert
Der Rhombos Nachrichtenservice titelt:
Trojanereinsatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs Stammzellen spielen eine Rolle beim Wachstum von Geschwülsten und könnten in modifizierter Form einen therapeutischen Ansatz bieten.
Der vollständige Text der Newsmeldung findet sich unter
http://www.rhombos.de/shop/a/show/story/?1155.
Tumorzentrum bewilligt Förderung (2008-2010)
Für mein Kooperationsprojekt mit der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Zöller zur relativen Signifikanz von CD44 und varianten Isoformen wurden uns vom Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim in der Förderphase 2008-2010 insgesamt 250.000 Euro Fördermittel bewilligt.
Biologische/r Diplomand/in gesucht!
In meinem Labor ist ab sofort die Stelle eines/einer biologischen Diplomanden/in zu besetzen. Das Thema der geplanten Arbeit lautet:
Rolle des Wnt-Pathways bei humanen hämatopoetischen Stammzellen
Hintergrund: hämatopoetische Stammzellen (HSC) benötigen zum Erhalt ihrer Stammzellfunktion die Interaktion mit ihrer Stammzellnische. Eine zentrale Rolle in der Regulierung von Selbsterhalt und Differenzierung scheint der Wnt-Pathway einzunehmen.
EPC Auszeichnung als bestes Grundlagenpaper
Meine Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Prof. Ingrid Herr (Molekulare Onkochirurgie) und PD. Peter Büchler (Viszeralchirurgie) über die Rolle von mesenchymalen Stammzellen bei der Entstehung und der Therapie des duktalen Pankreaskarzinoms trägt erste Früchte: Beim diesjährigen 39. Treffen des European Pancreatic Club (EPC) in Newcastle, UK erhielt unsere Publikation “BONE MARROW DERIVED MESENCHYMAL STEM CELLS FOR THERAPY OF PANCREATIC CANCER” den Preis als bestes Grundlagenpaper (“EPC 2007 Award for best basic science paper”). Mein Glückwunsch und Dankeschön für die gute Zusammenarbeit gilt insbesondere meinen Koautoren aus der AG Herr.
Schülertag 2007
Zum zweiten Mal hatten naturwissenschaftlich interessierte Oberstufenschüler aus Heidelberg die Möglichkeit, einen hautnahen Einblick in die medizinische Forschung zu erhalten. Circa zweihundert Schüler aus den umliegenden Gymnasien nutzten gerne diese Gelegenheit. Nach einleitenden Vorträgen zu verschiedenen Interessaten Themen (Hydra-Modell, Stammzellforschung etc.) wurden die Schüler aufgeteilt, um in kleinen Gruppen von je sechs bis zehn Personen die verschiedenen Forschungseinrichtungen zu besichtigen. weiter lesen »
Heidelberger Bürgerforum zum Stammzellgesetz
Knapp vierzehn Tage vor der öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag zur erneuten Überprüfung des im Jahre 2002 verabschiedeten Stammzellgesetzes fand im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) ein Bürgerforum statt, um über Pro und Kontra der embryonalen Stammzellforschung zu diskutieren und mögliche Alternativen aufzuzeigen.
Unter dem Motto: “Stammzellforschung in Deutschland: Haben wir den Zug verpasst?” stellten sich auf Einladung von Prof. Anthony D. Ho fünf international rennomierte Wissenschaftler dem interessierten Publikum – mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger aus Heidelberg und Umgebung nahmen das Angebot gerne an. Prof. Ho, der als wissenschaftlicher Experte ebenfalls nach Berlin geladen war, versprach, die Meinungen und Bedenken der Bürger nach Berlin mitzunehmen.
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Keystone-Meeting 2007
Vom 03. bis 08. März 2007 hatte ich die Gelegenheit das jährliche Stammzellmeeting in Keystone, Colorado zu besuchen. Vier Tage lang gab es exzellente Vorträge, Seminare und Postersessions rund um die Themen normale und leukämische Stammzellen und Stammzellnische.
Das Besondere an den Treffen in Keystone ist das relativ kleine, aber hochkarätige internationale Teilnehmerfeld, was eine sehr persönliche Atmosphäre entstehen lässt. Beim gemeinsamen Frühstücksbuffet bestand daher ausführlich Gelegenheit, sich gegenseitig zu “beschnuppern” und aktuelle Forschungsergebnisse zu besprechen, neue Hypothesen zu schmieden und Methoden auszutauschen.
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Post-ASH Symposium
Das gemeinsame Heidelberger und Mannheimer Post-ASH Symposium brachte und die Highlights des weltweit größten Hämatologenkongresses von 2006 in die heimischen Gefilde. Nach einleitenden Worten von Prof. Ho (Innere V, Heidelberg), Prof. Hehlmann (Innere III, Mannheim) und Prof. Jäger (NCT Heidelberg) präsentierten “hochkarätige” Referenten (darunter Prof. Hochhaus, Prof. Dreger, Prof. Goldschmidt und einige mehr) und ihre subjektiven Eindrücke vom ASH-Kongress, der im Dezember 2006 in Orlando/Florida stattgefunden hatte. Neben der Zweitlinien-Therapie der Imatinib-Resistenten CML wurde unter anderem über neue Risikostratifikationen der AML mit normalem Karyotyp und damit zusammenhängend über neue/verfeinerte Indikationen der allogenen Stammzeltransplantation berichtet. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es in einem zweiten Block um aktuelle Studienergebnisse und neue Therapiemodalitäten bei Lymphomen, Myelomen und Myeloproliferativen Erkrankungen. Durch das Programm führten Prof. Hochhaus (Innere III, MA) und PD Hensel (Innere V, HD).
Anti-CD44 bekämpft Leukämiestammzellen
In einer kürzlich in nature medicine vorgestellten Arbeit wird von einem neuen Ansatz in der Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML) berichtet. Seit einiger Zeit macht man für die schlechte Prognose, bzw. das rasche Wiederauftreten dieser Erkrankung eine Gruppe von besonders resistenten Tumorstammzellen verantwortlich, welche einer herkömmlichen Chemotherapie nur unzureichend zugänglich sind. Durch einen spezifischen Antikörper gegen das Oberflächenmolekül CD44 gelang es der Arbeitsgruppe um John Dick nun erstmals im Tierversuch gezielt diese Leukämiestammzellen erfolgreich zu bekämpfen. Somit besteht Hoffnung, dass mit neuen Therapieformen die Heilungschancen der akuten Leukämien weiter verbessert werden können.
