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Forschung

Seit dem Jahr 2000 – damals noch als Student, später als Laborleiter – forschte ich auf dem Gebiet der Blutstammzellen zur Entwicklung neuer Therapieansätze für Krebserkrankungen – insbesondere der akuten und chronischen Leukämie („Blutkrebs“). Auf dieser Seite finden Sie mehr Informationen zu meinen aktuellen Forschungsprojekten und meinen Publikationen. Im Rahmen meiner klinischen Tätigkeit an der Universtitätsklinik Heidelberg war ich außerdem als Studienarzt für viele klinische Studien zuständig – angefangen von frühen Phase I/II Studien, bis zu der Durchführung multizentrischer Phase-III Studien.

Mein(e) Forschungslabor(e)

Mario im S2-LaborAls wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Anthony D. Ho betrieb ich zwischen 2006 und 2010 mein eigenes kleines Forschungslabor mit bis zu fünf Mitarbeitern (zwei medizinischen Doktoranden, zwei Diplombiologinnen und einer mir zugeordneten medizinisch-technischen Assistentin). Neben zwei Laborräumen mit der üblichen Ausstattung für zell- und molekularbiologische Forschung verfüge ich über ein Labor im Sicherheitsbereich (S2) und die nötigen Voraussetzungen für die Arbeit mit (lenti)viralen Vektoren.

Verwendete Methoden

Die in meinem Labor, bzw. in der Arbeitsgruppe Ho etablierten und regelmäßig angewandten Methoden waren:

  • Prozessierung von Knochenmark, mobilisiertem Peripherblut und Nabelschnurblut zur Isolation hämatopoetischer Stammzellen.
  • Magnetische Zellseparation (MACS) und FACS-Sortierung/-Messung.
  • Aufwändige Zellkulturassays wie CFU-GEMM, LTC-IC, NK-IC und ML-IC.
  • semiquantitative (RT-)PCR, quantitative Realtime-PCR (TaqMan®).
  • Proteinbestimmung mittels Western-Blot.
  • Vektorklonierung, Transformation kompetenter Bakterien, CaCl2-Transfektion.
  • Lentivirale Transduktion (eGFP-Markierung; Gene silencing mithilfe von shRNA).

Schwerpunkt Bioinformatik

In 2012 verlagerte sich der Schwerpunkt meiner wissenschaftlichen Arbeit auf die Analyse, Modellierung und Bewertung klinischer und experimenteller Forschungsdaten in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus dem Fachbereich der Medizin- und Bioinformatik. Ein Projekt in diesem Schwerpunkt war die Analyse somatischer Mutationen bei AML zur Untersuchung der Heterogenität und klonaler Evolution Leukämischer Stammzellen, das im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 873 gefördert wurde.

0 Kommentare  | 22. Dez 2006  | 19.940x gelesen