doktor - schubert . net

Beiträge im Jahr 2007

Keystone-Meeting 2007

Vom 03. bis 08. März 2007 hatte ich die Gelegenheit das jährliche Stammzellmeeting in Keystone, Colorado zu besuchen. Vier Tage lang gab es exzellente Vorträge, Seminare und Postersessions rund um die Themen normale und leukämische Stammzellen und Stammzellnische.
Das Besondere an den Treffen in Keystone ist das relativ kleine, aber hochkarätige internationale Teilnehmerfeld, was eine sehr persönliche Atmosphäre entstehen lässt. Beim gemeinsamen Frühstücksbuffet bestand daher ausführlich Gelegenheit, sich gegenseitig zu “beschnuppern” und aktuelle Forschungsergebnisse zu besprechen, neue Hypothesen zu schmieden und Methoden auszutauschen.
weiter lesen

0 Kommentare  | 11. Mrz 2007  | Bilder, Forschung, Symposium  | 2.685x gelesen

Post-ASH Symposium

Das gemeinsame Heidelberger und Mannheimer Post-ASH Symposium brachte und die Highlights des weltweit größten Hämatologenkongresses von 2006 in die heimischen Gefilde. Nach einleitenden Worten von Prof. Ho (Innere V, Heidelberg), Prof. Hehlmann (Innere III, Mannheim) und Prof. Jäger (NCT Heidelberg) präsentierten “hochkarätige” Referenten (darunter Prof. Hochhaus, Prof. Dreger, Prof. Goldschmidt und einige mehr) und ihre subjektiven Eindrücke vom ASH-Kongress, der im Dezember 2006 in Orlando/Florida stattgefunden hatte. Neben der Zweitlinien-Therapie der Imatinib-Resistenten CML wurde unter anderem über neue Risikostratifikationen der AML mit normalem Karyotyp und damit zusammenhängend über neue/verfeinerte Indikationen der allogenen Stammzeltransplantation berichtet. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es in einem zweiten Block um aktuelle Studienergebnisse und neue Therapiemodalitäten bei Lymphomen, Myelomen und Myeloproliferativen Erkrankungen. Durch das Programm führten Prof. Hochhaus (Innere III, MA) und PD Hensel (Innere V, HD).

0 Kommentare  | 10. Jan 2007  | Klinik, Medizin, Symposium, Veranstaltung  | 3.815x gelesen

Anti-CD44 bekämpft Leukämiestammzellen

In einer kürzlich in nature medicine vorgestellten Arbeit wird von einem neuen Ansatz in der Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML) berichtet. Seit einiger Zeit macht man für die schlechte Prognose, bzw. das rasche Wiederauftreten dieser Erkrankung eine Gruppe von besonders resistenten Tumorstammzellen verantwortlich, welche einer herkömmlichen Chemotherapie nur unzureichend zugänglich sind. Durch einen spezifischen Antikörper gegen das Oberflächenmolekül CD44 gelang es der Arbeitsgruppe um John Dick nun erstmals im Tierversuch gezielt diese Leukämiestammzellen erfolgreich zu bekämpfen. Somit besteht Hoffnung, dass mit neuen Therapieformen die Heilungschancen der akuten Leukämien weiter verbessert werden können.

0 Kommentare  | 8. Jan 2007  | AML, Medizin, Publikation, Stammzellen  | 2.593x gelesen