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Gentherapie nach Todesfall erneut in der Kritik

Der Tod einer 36-jährigen Arthtisits-Patientin in den USA hat das derzeitige Konzept der Gentherapie erneut in die Kritik gerückt. Drei Wochen nach einer experimentellen Behandlung mit genetisch veränderten Adeno-assoziierten Viren (AAV) war die Patientin J. Mohr an Multiorganversagen gestorben.
Die Obduktion ergab eine massive Pilzpneumonie, sowie eine systemische Infektion mit Herpes-simplex Virus. Ein von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eingesetzter Untersuchungsausschuß befasst sich nächste Woche eingehend mit dem Fall, um einen möglichen Zusammenhang mit der vorherigen Gentherapie zu klären.[1]

Bereits 1999 war es zu einem ähnlichen Zwischenfall im Zusammenhang mit einer experimentellen Gentherapie gekommen - damals war ein 18-jähriger Patient gestorben.

Literatur & Quellen

  1. Quelle: Virginia Hughes: Therapy on trial. Nature Medicine (2007) 13, S. 1008 - 1009 [Artikel] [zurück]

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Share This  | 0 Kommentare  | 10. Sep 2007  | Forschung, Publikation  | 794x gelesen
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